Sexualtherapie

Als „schönste Sache der Welt“ ist Sex ein wesentlicher Bestandteil einer Partnerschaft. Funktioniert er nicht, fühlen wir uns häufig entmutigt und verletzlich. Unter sexuellen Problemen leiden früher oder später auch andere Aspekte einer Beziehung. Die Sexualtherapie, mag sie auch erst einmal abschreckend klingen, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem gesunden und angenehmen Sexleben in der Partnerschaft. Ich habe im Laufe meiner Karriere als psychologische Beraterin eine Vielzahl an Erfahrungen in den Bereichen Paarbeziehung und Sexualtherapie gesammelt. Meine Weiterbildung in Paartherapie am IBP Zürich sowie meine Teilnahme am Workshop des US-amerikanischen Paartherapeuten David Schnarch zum Thema Paarbeziehungen machen mich zu einer kompetenten und erfahrenen Ansprechpartnerin in Sachen Sexualität für Frauen, Männer und Paare – ganz gleich welcher sexuellen Orientierung (poly-friendly/lesbian and gay affirmative). Außerdem befinde ich mich in einer fortwährenden Ausbildung zur Sexualtherapeutin nach dem Konzept von Sexocorporel.

Der Beginn der Sexualtheraphie

Der Besuch einer Website ist kein Ersatz für ein persönliches Gespräch mit einem Experten auf dem Gebiet der Sexualität. Vorliegender Text ist jedoch ein Anfang. Zu Beginn – also im Laufe des ersten Besuchs einer Sexualtherapiesitzung – ist jeder nervös. Schließlich handelt es sich um ein sehr sensibles Thema, dem man sich erst einmal öffnen muss. Meine Fachkenntnisse in der Kommunikationsführung helfen mir dabei, rasch eine vertrauensvolle Beziehung zu meinen Klienten aufzubauen, in der sie sich wohl und ernstgenommen fühlen.

Was ist Sexualtheraphie?

Sexuelle Gefühle sind für viele Menschen ein Mysterium. Ein wesentlicher Bestandteil der Sexualtherapie ist daher das Erlernen einer effektiven Kommunikation sexueller Gedanken. Manche glauben, Sexualtherapie bestehe im Wesentlichen aus „Hausaufgaben“. Für den Großteil moderner Sexualtherapeuten ist es jedoch von wesentlich größerer und zentralerer Bedeutung, zu verstehen, wie die sexuellen Gedanken und Gedankenwelten des Einzelnen funktionieren. Meine Sexualtherapie beginnt mit dem Aufdecken unmittelbarer Gründe für Sexualprobleme: Verhaltensweisen im Hier und Jetzt, die dazu führen, dass das Sexleben meiner Klienten im Alltag leidet – so beispielsweise das Weglassen des Vorspiels. Viele Sexualprobleme gründen auf einer gewissen Ignoranz. Viele Paare und/oder Einzelpersonen wissen beispielsweise nicht, dass eine sexuelle Reaktion Teil der Entspannungsreaktion ist. Die Sexualtherapie berücksichtigt sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede der einzelnen Geschlechter und Sexualorientierungen. Übrigens: Als kink-aware professional bin ich poly-friendly sowie lesbian and gay affirmative.

Poly-Friendly, Kink-Aware Professional, Lesbian and Gay Affirmative

Im Sexleben verfügen Körper und Geist über die möglicherweise intimste Verbindung. Funktionierender Sex kennt keine Feinheiten oder Komplexitäten. Er ist einfach und schnörkellos. Kommt es zu sexuellen Problemen oder Schwierigkeiten, fühlen die meisten sich aufgrunddessen sehr schlecht. Dem sexuellen Selbst mangelt es für gewöhnlich an Frustrationstoleranz. Die Sexualtherapie unterscheidet sich infolgedessen wesentlich von der traditionellen Psychotherapie. Um zu funktionieren, muss sie unmittelbar ergebnisorientiert sein. Ich als Paartherapeutin gebe meinen Klienten Werkzeuge an die Hand, die sie sofort nutzen können. Natürlich braucht die Therapie sexueller Probleme seine Zeit; Erfolgserlebnisse eignen sich jedoch hervorragend als Inspiration für den weiteren Weg. Weil Probleme in der Sexualität von Einzelpersonen und/oder Paaren dazu neigen, komplex zu sein, halte ich es für wesentlich, ausreichend Zeit zum Zuhören, Fragenstellen und Feebdackgeben mitzubringen.